Ich stelle viele Fragen. Und höre genauso gerne zu.

Mich fasziniert, wie Menschen die Welt wahrnehmen, miteinander kommunizieren und ihre Zusammenarbeit gestalten. Schon früh habe ich erkannt: Zwei Personen können dasselbe erleben und dennoch ganz unterschiedliche Geschichten darüber erzählen. Seither begleitet mich die Frage, wie aus verschiedenen Perspektiven gemeinsames Verständnis und gute Zusammenarbeit entstehen können.

MEIN GEBIET

Dert, wos mönschelet.

Die Soziologie, Psychologie und Pädagogik führten mich in die interdisziplinäre Raumentwicklung in Luzern und Zürich. Dort habe ich partizipative Gestaltungsprozesse konzipiert, Gruppenformate moderiert und schnell gelernt: Sobald mehrere Menschen an einem Tisch sitzen, gibt es mindestens so viele Sichtweisen wie Personen im Raum.

Mich interessiert, was geschieht, wenn unterschiedliche Perspektiven, Interessen und Vorstellungen aufeinandertreffen. Wie entsteht daraus ein gemeinsames Verständnis? Woher kommt Unverständnis? Und was braucht es, damit gemeinsam etwas in Bewegung kommt?

Seit 2022 stelle ich genau diesen Teil meiner Arbeit ins Zentrum meiner Selbständigkeit. Ich freue mich sehr, dass ich seither mit diversen Organisationen im öffentlichen und privaten Sektor zusammenarbeiten durfte.

Aus- & Weiterbildung

MEINE ROLLE

Regie führen, damit Menschen ihre Geschichten schreiben.

Ich sehe mich nicht als Beraterin, die mit der fertigen Lösung in den Raum kommt. Mitarbeiter:innen wissen, was funktioniert, was fehlt und was sie brauchen.

Meine Stärke liegt darin, das vorhandene, auch implizite Wissen oder bis anhin unbeachtete Stellschrauben erkennbar zu machen: einen sicheren Raum zu schaffen, die passenden Fragen zu stellen, genau hinzuhören, leisere Stimmen hörbar zu machen, und Muster zu erkennen, damit aus unterschiedlichen Perspektiven ein gemeinsamer Weg entstehen kann. Die Hauptrollen überlasse ich dabei gerne den Menschen, um die es geht.

MEINE HALTUNG

Verhalten ist kontextabhängig.

Wir alle sehen die Welt durch unsere eigene Brille. Was für uns selbstverständlich ist, kann für andere ganz anders wirken. Dabei ist die Sprache ein Mittel, das Menschen verbindet. Sie hilft uns, Gedanken zu ordnen und dem Erlebten Bedeutung zu geben. So kann im Austausch unterschiedlicher Wahrnehmungen gemeinsames Verständnis entstehen. Gar nicht so einfach – und fast schon ein Wunder, wenn wir meinen, einander ohnehin zu verstehen.

Damit sich Menschen und Organisationen weiterentwickeln können, braucht es deshalb beides: ein psychologisch sicherer Raum, um Neues auszuprobieren, und die Möglichkeit, gemachte Erfahrungen bewusst zu reflektieren. Denn «Learning by Doing» allein reicht nicht. Erst durch «Learning by Reflecting» wird aus Erfahrung auch Entwicklung.

Erst mit der Reflexion erkennen wir, was in welchem Kontext funktioniert, was sich bewährt oder verändert hat – und was sich auf ähnliche Situationen übertragen lässt. Gleichzeitig verstehen wir besser, welche Haltung unser Verhalten prägt – und ob sie noch zu dem passt, was die Situation gerade braucht.

Und was ist Ihre Geschichte?

Mich interessiert, was bei Ihnen läuft, sich verändert oder entwickeln darf.